Sigmaringen. Wer auf der Zollern-Alb-Bahn pendelt, braucht von Montag an mehr Zeit und muss sich auf zusätzliche Umstiege einstellen. Schäden an der Gleis-Infrastruktur zwingen die Bahn bis 12. Dezember zu Anpassungen im Fahrplan: Zwischen Tübingen und Sigmaringen dauert die Fahrt im Regionalexpress deswegen rund 25 Minuten länger, wie die Deutsche Bahn mitteilte.
Die Schäden erforderten auf mehreren Abschnitten eine geringere Geschwindigkeit, deshalb verlängert sich die Fahrt. Zudem wird die Linie RE 6a zwischen Stuttgart, Tübingen und Aulendorf in Sigmaringen geteilt, Fahrgäste müssen dort umsteigen. Die Abfahrtszeiten zwischen Stuttgart und Tübingen sowie zwischen Sigmaringen und Aulendorf bleiben unverändert.
Auch die Regionalbahn RB 66 zwischen Tübingen und Albstadt-Ebingen beziehungsweise Sigmaringen ist betroffen. Vier Nachmittagsverbindungen zwischen Tübingen und Hechingen entfallen. Teilweise übernimmt der Regionalexpress die Halte und stoppt zusätzlich in Dußlingen. Für Schüler fährt an Schultagen ein zusätzlicher Bus von Hechingen über Bisingen und den Bahnhof Balingen bis Balingen Finanzamt.
Die Änderungen wurden nach Angaben der Bahn gemeinsam von DB Regio, SWEG, der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und DB InfraGO erarbeitet. Fahrgäste sollten ihre Verbindungen vor der Fahrt prüfen, heißt es von der Bahn.
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