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Bewaffneter Überfall
Gold-Diebstahl im Enzkreis - Was «Aktenzeichen XY» zeigt

«Aktenzeichen XY»
Rudi Cerne moderiert die Sendung. (Archivbild) Foto: Peter Kneffel
DNA-Spuren am Tatort passen zu Funden bei Straftaten im Ausland. Doch wer der Mann ist, wissen die Ermittler bis heute nicht. Was bei dem Überfall erbeutet wurde und wer außerdem gesucht wird.

Mühlacker. Mehr als anderthalb Jahre nach einem bewaffneten Überfall auf eine Gold-Transportfirma in Mühlacker (Enzkreis) greift die ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY... ungelöst» die Tat auf. In der Ausgabe an diesem Mittwoch (20.15 Uhr) mit Moderator Rudi Cerne sucht die Kriminalpolizei nach Angaben der Produktion sowohl die Täter als auch einen möglichen Zeugen.

Was die Ermittler über den Fall wissen

Mehrere Maskierte hatten den Angaben zufolge am 27. März 2025 das Sicherheitssystem des streng gesicherten und videoüberwachten Firmengeländes teilweise außer Kraft gesetzt. «Sie erbeuteten Goldbarren, Bruchgold und wertvolle Schmuckstücke.» Die Polizei hatte damals berichtet, die Beute habe einen Wert von mehreren Hunderttausend Euro.

Gold
Zur Beute zählen Goldbarren. (Symbolbild) Foto: Sven Hoppe

«Die Ermittler vermuten, dass die Täter über Insiderwissen verfügen und den Überfall gezielt vorbereitet haben», heißt es in den Angaben zur Sendung. Am Tatort habe einer der Täter DNA-Spuren hinterlassen, die zu Funden bei mehreren Straftaten in Österreich und Frankreich passten. Die Identität des Mannes sei jedoch weiterhin unbekannt. 

Die Täter flüchteten laut der Mitteilung vermutlich mit einem weißen Transporter. Die Nummernschilder seien ein Jahr vor dem Überfall gestohlen worden. 

Wer außerdem gesucht wird

Die Kripo suche zudem nach einem Passanten, der während der Tat am Firmengelände vorbeiging und wichtige Beobachtungen gemacht haben könnte. «Auch die geraubten Schmuckstücke könnten weitere Hinweise auf die Täter liefern», hieß es.

Die Polizei hatte seinerzeit auch mitgeteilt, die Täter hätten einen Mitarbeiter mit Reizgas besprüht. Dieser sei dadurch leicht verletzt worden. Eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber endete erfolglos.

© dpa-infocom, dpa:261103-930-934540/1