Das Werk existiert seit fast 70 Jahren. Die Entscheidung zur Schließung sei daher nicht leicht gefallen, betonte Aufsichtsratschef Thomas Fischer am Freitag erneut. «Mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit des gesamten Unternehmens war sie aber nötig», sagte er. Firmensitz sowie Forschung und Entwicklung sollen in Ludwigsburg bleiben. Das Werk hingegen hatte sich den Angaben zufolge zuletzt als nicht mehr wettbewerbsfähig erwiesen.
Mann+Hummel produziert in Ludwigsburg unter anderem Kraftstoff-, Öl- und Luftfiltersysteme für die Automobilindustrie. Schon vor längerer Zeit hatte das Unternehmen ein Umbauprogramm aufgelegt, um die schwächelnde Konjunktur und die Umwälzungen in der Autobranche abzufedern. Weltweit sind rund 22 000 Menschen für das Unternehmen tätig.
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