Sachsenheim. In der Stadt Sachsenheim wurde ein weiteres gesichertes Vorkommen der invasiven Ameisenart Tapinoma magnum festgestellt. Der neue Befallsbereich befindet sich in Hohenhaslach im Gebiet Schießmauer-/Linden-/Klingenstraße. Es handelt sich damit um das zweite bestätigte Vorkommen im Stadtgebiet nach dem bereits bekannten Befallsgebiet Bannhalde in Großsachsenheim, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.
Zweiter Fund im Stadtgebiet
Nach aktuellem Kenntnisstand stellt die Ameisenart für Menschen keine unmittelbare Gefahr dar. Durch ihr massenhaftes Auftreten kann sie jedoch erhebliche Beeinträchtigungen auf Grundstücken, in Gärten sowie an Pflasterflächen und technischen Anlagen verursachen. Die Stadt Sachsenheim hat bereits Maßnahmen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung eingeleitet. Hierzu gehören die Beobachtung der bekannten Befallsgebiete, die Information
betroffener Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Bekämpfung der Tiere auf öffentlichen Flächen. Im Befallsgebiet in Hohenhaslach wird derzeit Kieselgur ausgebracht. Dabei handelt es sich um ein feines, weißes Pulver, das gezielt auf Ameisennester und -straßen gestreut wird. Das an Straßenrändern, Gehwegen und Pflasterflächen sichtbare weiße Pulver dient der Bekämpfung der Ameisen und ist Anwendung für Menschen und Haustiere weitgehend unbedenklich, so die Stadtverwaltung.
Was tun bei einem Verdachtsfall?
Bei einem Verdachtsfall sollten Bürgerinnen und Bürger diesen über die Tapinoma-Meldeplattform melden und durch Fachleute überprüfen lassen. Ist der Fund bestätigt, sollte die Stadt Sachsenheim informiert werden, möglichst mit Foto und
genauer Ortsangabe über den städtischen Schadensmelder.
Die Bekämpfung auf privaten Grundstücken liegt grundsätzlich bei den jeweiligen Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümern. Informationen zu geeigneten
Bekämpfungsmöglichkeiten finden sich auf der Homepage der Stadt Sachsenheim sowie auf den Informationsseiten der Gemeinde Ingersheim. (red)




