Heidenheim. Angesichts der Lage von Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Heidenheim hat Trainer Frank Schmidt die enorme Bedeutung des richtungsweisenden Kellerduells gegen den Hamburger SV betont. «Das ist ein absolut wichtiges Spiel für uns im Hinblick auf die Chance, am Ende der Saison die Klasse zu halten. Jetzt müssen wir liefern», sagte Schmidt vor der Heimpartie gegen den auswärts noch sieglosen Tabellen-13. am Samstag (15.30 Uhr/Sky).
Verliert seine seit sieben Spielen sieglose Mannschaft auch gegen die Hanseaten, wird die Hoffnung auf den Klassenverbleib im dritten Bundesliga-Jahr des Fußballclubs noch einmal deutlich kleiner. Der FCH brauche gegen Hamburg drei Punkte, betonte der 52-Jährige. «Wir müssen in den Zug einsteigen. Wir müssen nur schauen, dass wir rechtzeitig da sind, dass der Zug nicht ohne uns abfährt.»
Die Saison gehe so langsam «in die heiße Phase rein», meinte Schmidt vor dem 21. Spieltag. «Wir wissen, dass der Druck jetzt steigt, die Spiele werden weniger.» Gewinnt seine Elf die Begegnung gegen den HSV, hat sie mit dann 16 Punkten nur noch drei Zähler Rückstand auf das Team von Trainer Merlin Polzin.
Stergiou fehlt weiter - Siwsiwadse wieder fit
Polzin kann nach einer Transferoffensive im Winter auf nun gleich vier neue Stürmer zurückgreifen. Neben dem schon Anfang Januar gekommenen Damion Downs verpflichtete der HSV zuletzt auch noch Philip Otele sowie Albert Grönbaek und holte das 18 Jahre alte Talent Otto Stange aus Elversberg zurück.
Schmidt kann dafür wieder auf die zuletzt angeschlagenen Stürmer Budu Siwsiwadse und Christian Joe Conteh zurückgreifen. Der vom VfB Stuttgart ausgeliehene Verteidiger Leonidas Stergiou fällt wegen Adduktorenproblemen weiter aus. Auch ohne den Schweizer Nationalspieler müsse Heidenheim aus dem Tabellenkeller raus, betonte Schmidt: «Wir brauchen Ergebnisse. Wir haben Ergebnisdruck.»
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