Karlsruhe. Wegen des Verdachts auf rechtsextremistische Umtriebe haben Ermittler der Polizei Karlsruhe und des Landeskriminalamtes (LKA) zahlreiche Wohnungen in Baden-Württemberg durchsucht. Personen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren stünden im Verdacht, eine kriminelle Vereinigung und eine rechtsextremistische Gruppierung gebildet zu haben, teilten die Behörden mit. Durchsucht wurden demnach Wohnungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sowie in den Landkreisen Enzkreis und Heilbronn.
In Gruppenchats tauschten die Verdächtigen laut der Behörden rechtsextreme Weltanschauungen aus. Zudem sollen sie das Ziel verfolgt haben, Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund zu begehen. In einigen der insgesamt 19 durchkämmten Objekte fanden die Beamten nach eigenen Angaben Stich- und Schlagwaffen sowie Smartphones, Computer und elektronische Speichermedien. Wie viele Personen beschuldigt werden, wurde nicht mitgeteilt. Festnahmen gab es nicht.
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