Heilbronn/Mosbach. Ein Polizist des Präsidiums Heilbronn soll innerhalb der vergangenen fünf Jahre 246.415 Euro behalten haben, die eigentlich als Sicherheitsleistungen im Rahmen von Verkehrskontrollen gedacht waren. Das Geld habe er in mehr als 150 Fällen nicht wie vorgesehen weitergeleitet, teilte die Staatsanwaltschaft Mosbach mit. Sie erhob nun Anklage wegen des Verdachts der Untreue sowie wegen Untreue in Tateinheit mit Nötigung und Urkundenfälschung.
Es laufe zudem ein Disziplinarverfahren gegen ihn und er befinde sich nicht mehr im Dienst, so die Staatsanwaltschaft weiter. Das Landgericht Mosbach müsse jetzt über die Anklage entscheiden. Zu Hintergründen und weiteren Informationen zur Tat äußerte sich die Staatsanwaltschaft telefonisch zunächst nicht.
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