Karlsruhe. Knapp einen Monat nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gegen den 1. FC Kaiserslautern ist die Ausfalldauer von Moritz Broschinski noch immer unklar. Wegen seiner Probleme am Sprunggelenk wird der Stürmer auch im Heimspiel des Karlsruher SC am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen Zweitliga-Aufsteiger FC Energie Cottbus fehlen.
«Es ist einfach eine komplexe Sachlage», sagte Trainer Maximilian Senft. Es gelte, «noch einmal sehr genau nachzuschauen und nachzuprüfen» sowie verschiedene Meinungen einzuholen. In den kommenden Tagen werde es «noch einmal eine klare Kommunikation nach außen geben», kündigte der Österreicher an.

Neuzugang sitzt Rotsperre ab
Broschinski kam seit dem 0:0 in Kaiserslautern Mitte August nicht mehr zum Einsatz. Neben ihm fehlt Abwehrspieler Sebastian Jung wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel. Auch Neuzugang Héliton steht gegen Cottbus noch nicht zur Verfügung und muss eine Rotsperre aus seiner Zeit in der Türkei absitzen. In der vergangenen Woche hatte die Arbeitserlaubnis des brasilianischen Innenverteidigers noch nicht vorgelegen.
Senft: Cottbus kein typischer Aufsteiger
Die Lausitzer bezeichnete Senft als «untypischen» Aufsteiger. «Ich weiß nicht, ob ein Spektakel entsteht, wenn man ein Spektakel prophezeit», sagte der 37-Jährige. Es träfen aber zwei Teams aufeinander, «die das Fußballherz am richtigen Fleck haben». Beim irren 4:4 nach einem 0:3-Rückstand in Wolfsburg habe Cottbus zudem «sehr große Resilienz» gezeigt.
Ben Farhat mit Schub wegen Nationalmannschaftsentscheidung?
Auch zu Offensivtalent Louey Ben Farhat und dessen möglicher Perspektive in einer deutschen Nationalmannschaft äußerte sich Senft. Ob diese Aussicht den 20-Jährigen noch einmal zusätzlich antreibe, «müsste man ihn fragen», sagte der KSC-Coach. «Aber das kann ich mir anders gar nicht vorstellen.»
Der Wechsel vom tunesischen Verband zum Deutschen Fußball-Bund soll zeitnah abgeschlossen werden. Bisher lief Ben Farhat zweimal für Tunesiens A-Nationalmannschaft auf.
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