Forbach. Nachdem zwei Menschen aus dem leeren Stausee der Schwarzenbach-Talsperre gerettet werden mussten, hat der für die Talsperre zuständige Energieversorger EnBW auf zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen am See hingewiesen. Es gebe unter anderem «über 100 gut sichtbare Hinweisschilder sowie klare Absperrungen an den Zuwegen», teilte eine Sprecherin mit. Zudem werde die Anlage regelmäßig von Mitarbeitern kontrolliert. Das Betreten des Seeufers sei verboten.
Aufgrund von Sanierungsarbeiten ist der Stausee bei Forbach (Kreis Rastatt) aktuell leer. Mittlerweile hat die Feuerwehr nach eigenen Angaben drei Personen aus dem abgelassenen See retten müssen. Erst am Sonntag stürzte nach Angaben der Bergwacht eine Frau im inneren Bereich des Stausees an einem stark abschüssigen Ufer und rutschte einen Hang hinab.

Wenige Stunden später mussten Bergwacht und Feuerwehr einen Mann aus dem mittleren Bereich des Stausees retten. Er hatte sich so schwer verletzt, dass er nicht mehr selbstständig gehen konnte.
Die Feuerwehr warnte daraufhin eindringlich vor dem Betreten des Bereichs. Der tiefste Teil des Sees sei ein Moor, ein Sumpfgebiet. Gerade bei gutem Wetter liefen zahlreiche Menschen in den abgelassenen See hinein. Dieser sei eine Touristenattraktion, die die Leute aus der Region anziehe.
Der See wurde abgelassen, um laut EnBW unter anderem an der Staumauer zu arbeiten. Trotz der Sicherheitsmaßnahmen hatte die Sprecherin bereits gesagt: «Eine vollständige Absperrung des gesamten Uferbereichs ist weder praktikabel noch vorgesehen.» Die Arbeiten sollen bis Oktober laufen.
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