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Engelbergtunnel
Staus nach Tunnelbrand: Züge und Autofahrer stecken fest

Engelbergtunnel - nach dem Brand
Nicht nur der Straßenverkehr ist nach dem Brand im Engelbergtunnel betroffen, sondern auch die Strohgäubahn. Foto: Autobahn GmbH Niederlassung Südwest
Der Tunnelbrand legt nicht nur die Autobahn lahm: Auch Pendler auf der Strohgäubahn brauchen starke Nerven – manchmal geht nichts mehr an einem Bahnübergang.

Leonberg. Nach dem Brand im Engelbergtunnel westlich von Stuttgart stehen nicht nur die Autofahrer im Stau, sondern auch die Nutzer der Strohgäubahn kommen nicht immer pünktlich ans Ziel. Die Pünktlichkeit könne nicht in allen Fällen gewährleistet werden, teilte das Landratsamt Ludwigsburg mit. 

Die Strohgäubahn verbindet Korntal mit Weissach. Zu Verspätungen kann es laut Mitteilung aufgrund der Situation an einem Bahnübergang in Heimerdingen kommen. Durch den Ausweichverkehr sei immer wieder Stau bis in den Bereich des Bahnübergangs möglich. «Fahren dann Fahrzeuge trotz erkennbaren Rückstaus in den Bahnübergang ein und können diesen bei Annäherung eines Zuges nicht rechtzeitig räumen, führt dies zu Verspätungen.»

Die Autobahn 81 ist seit Mittwoch wieder in eine Richtung befahrbar. Die Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn wurde freigegeben. Die Weströhre bleibt aufgrund der großen Schäden auf unbestimmte Zeit gesperrt. Ein Feuer hatte die Betriebstechnik hier auf mehrere Hundert Meter zerstört. Der ADAC Württemberg verzeichnet kilometerlange Rückstaus auf der A81 zwischen Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart-Zuffenhausen. Die Umleitungsstrecke über Ditzingen und Leonberg sei ebenfalls stark belastet.

© dpa-infocom, dpa:260305-930-774097/1