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Schwere Verletzungen
Streit in Ulm eskaliert – Messerstiche und Knochenbrüche

Blaulicht auf einem Streifenwagen.
Ein Streit in Ulm eskaliert. Es kommt zu einem Messerangriff. (Symbolbild) Foto: Carsten Rehder
Nach einem Streit zweier Männer in Ulm greift ein 49-Jähriger zu einem Messer. Beide Beteiligten müssen ins Krankenhaus, die Hintergründe bleiben zunächst offen.

Ulm. Nach einem Messerangriff in Ulm sitzt ein 49-Jähriger in Untersuchungshaft. Er soll bei einem Streit einen 41-Jährigen mit einem Messer in den Oberkörper gestochen haben, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Lebensgefahr bestand demnach nicht. Auch der mutmaßliche Täter erlitt Verletzungen: Er zog sich den Angaben zufolge Knochenbrüche im Gesicht und an der Hand zu. Beide Männer seien beim Eintreffen der Polizei noch vor Ort gewesen. Der 49-Jährige habe widerstandslos festgenommen werden können. 

Anschließend wurden beide in Krankenhäuser gebracht. Da der 49-Jährige zunächst nicht vernehmungsfähig war, wurde er erst am Morgen dem Haftrichter vorgeführt. Dieser habe auf Antrag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erlassen. Worum es bei dem Streit ging, blieb zunächst unklar.

© dpa-infocom, dpa:260116-930-553878/1