Dortmund/Heidenheim. Auch Niederlagen können Mut machen. Beim 1. FC Heidenheim konzentrieren sie sich nach dem 2:3 (1:1) bei Borussia Dortmund, dem siebten sieglosen Spiel in Serie, vor allem auf die positiven Erkenntnisse: Der Abstiegskandidat hat den Titelanwärter phasenweise schwer in Bedrängnis gebracht - und ein Rückkehrer direkt Eindruck hinterlassen.
«Ich war sehr zufrieden mit ihm», sagte Trainer Frank Schmidt über Eren Dinkci. Der 24-Jährige sei ein «Unruheherd» gewesen. Und: «Es geht nicht nur um ihn selbst, er hat auch alle anderen um ihn herum besser gemacht. Da ist ein anderer Glaube da.» Dinkci, den die Heidenheimer erst am Freitag vom SC Freiburg zurückgeholt und bis zum Saisonende ausgeliehen haben, soll für entscheidende neue Impulse im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga sorgen.
13. Niederlage im 20. Spiel
In Dortmund hätte der Offensivmann den FCH am Sonntag bereits in der ersten Halbzeit in Führung bringen können. «Es ist schon bescheiden, wenn du so verlierst», sagte er nach der für die Schwaben bitteren 13. Niederlage im 20. Liga-Spiel der Saison. Es sei mehr drin gewesen, waren sich die Gäste einig.
So liegen die Heidenheimer vor der nächsten Liga-Partie gegen den Hamburger SV am Samstag weiter auf dem letzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf den Relegationsrang beträgt fünf Punkte. Doch es gibt neue Mutmacher.
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