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Regionalliga Südwest
Ulmer Niedergang: Trainer und Sportdirektor müssen gehen

SSV Ulm 1846
Der SSV Ulm hat sich von Trainer und Sportdirektor getrennt. (Archivbild) Foto: Robert Michael
Die Talfahrt des SSV Ulm nimmt kein Ende. Die Niederlage gegen Trier wird einem Duo nun zum Verhängnis. Die Nachfolge soll laut Club schon bald geregelt sein.

Ulm. Der SSV Ulm hat sich im Zuge seiner anhaltenden Krise von Trainer Daniel Jungwirth und Sportdirektor Murat Isik getrennt. Vorstand und Aufsichtsrat seien der Überzeugung, «dass eine Veränderung notwendig ist, um eine positive Trendwende herbeizuführen», teilte der Fußball-Viertligist mit. Die Ulmer hatten am Samstag mit 0:1 gegen Eintracht Trier verloren und sind in der Regionalliga Südwest nach neun Spieltagen Tabellenletzter.

«Wir befinden uns in einer sehr prekären Situation, in der wir schnell Ergebnisse brauchen. Daher ist dieser Schritt unumgänglich», sagte Philipp Utz, der Vorsitzende des Aufsichtsrats.

Nachfolge soll schon bald geregelt sein

«Die Vereinsführung befindet sich bereits in fortgeschrittenen Gesprächen, was die Nachfolgeregelungen angeht und wird zeitnah hierüber informieren», hieß es in dem Statement des SSV zudem. Vorerst werde U19-Coach Timo Wenzel das Training übernehmen und die Mannschaft auf das Verbandspokalspiel bei der TSG Balingen am kommenden Mittwoch vorbereiten.

Nachdem die Ulmer von der zweiten erst in die dritte und dann auf direktem Wege noch weiter in die vierte Liga abgerutscht waren, sollten Jungwirth und Isik beim Neuanfang mitwirken. Doch der Saisonstart in der Regionalliga verlief katastrophal: Aus neun Partien holte der SSV keinen Sieg und nur vier Zähler. Am kommenden Samstag ist der Club bei Hessen Kassel zu Gast.

© dpa-infocom, dpa:260927-930-752188/1