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Infoabend in Oberstenfeld
Energiewende im Bottwartal: Mehr als 70 Besucher informieren sich über Photovoltaik und Wärmepumpen

Matthias Schüler aus Steinheim-Höpfigheim hat auf seinem Hausdach so viele Photovoltaik-Module platziert, dass er 36 kWp erreicht.
Matthias Schüler aus Steinheim-Höpfigheim hat auf seinem Hausdach so viele Photovoltaik-Module platziert, dass er 36 kWp erreicht. Foto: privat
Photovoltaik, Wärmepumpe und Stromspeicher standen im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung in Oberstenfeld mit mehr als 70 Gästen.

Oberstenfeld. „Energie von hier – Energie für Dich“: Mit diesem Versprechen haben die Bottwartaler SPD-Ortsvereine und die Grünen/Bündnis90 von Murr bis Beilstein zu einem Informationsabend eingeladen, zu dem mehr als 70 Besucherinnen und Besucher kamen. Mit dabei waren Dr. Jann Binder, Kurt Schüle von der Ludwigsburger Energieagentur (Lea) und vier Bottwartaler Bürger, die ihre eigenen Erfahrungen mit dem Publikum teilten. Der Schwerpunkt lag auf schwäbischen Grundtugenden: sparen, effizient investieren, effektiv nutzen, heißt es in der Pressemitteilung der Veranstalter.

Auch E-Mobilität und Wärmepumpen thematisiert

Jann Binder spannte den Bogen über Photovoltaik, Wärmepumpe, Stromspeicher, E-Mobilität und ließ auch die Windenergie nicht aus dem Blick. Die Entwicklung sei weiter gut, befürchtete Unterstützungsverluste aus Berlin werden von den Vertretern der Branchenindustrien in konstruktiver Form beeinflusst, sodass die Zukunft in Deutschland wirklich unabhängiger, autarker, preiswerter und für regionale und nationale Industrien weiter stabil und planbar bleibe, heißt es in der Mitteilung. Die vier Ko-Referenten aus dem Bottwartal stellten ihre eigenen Maßnahmen und Erfahrungen vor und wiesen durchgängig auf die wirtschaftlichen Effekte hin, die ihre Investitionen erbrachten.

Praxisbeispiele aus dem Bottwartal

Matthias Schüler aus Steinheim-Höpfigheim war hier herausragend unterwegs, seine kreative und umfängliche Photovoltaik-Platzierung mit 36 kWp sorgte für Erstaunen. Kurt Schüle von der Ludwigsburger Energieagentur wies auf den individuellen Autonomiegewinn hin, der dem Energieproduzenten auch in schwierigen oder kriegerischen Zeiten eine ruhige Situation verschafft. Seine technischen Tipps zu Dachflächengestaltung, Eigenverbrauchsoptimierung mit dem Elektroauto und Effizienzverbesserung mit der Wärmepumpe gaben Hinweise auf verbesserte Wirtschaftlichkeit. Bei der sich anschließenden Möglichkeit zur persönlichen Beratung in der Oberstenfelder Gemeindehalle war er noch lange Zeit umlagert von Besucherinnen und Besuchern, die mit ihm diskutierten und Folgetermine vereinbarten, heißt es in der Mitteilung.

Positives Fazit der Organisatoren

Heike Wagner und Rolf Müller von Bündnis 90/Grüne und Dieter Haid (SPD) zogen ein überaus positives Fazit. Die gemeinsame Aktion werde sicher Nachfolgeangebote für die Bürgerinnen und Bürger im Bottwartal bringen. (red)