Freiberg. Das Fahrzeug verfügt über einen Tank mit 2200 Litern Wasser sowie 120 Litern Schaummittel. In der Kabine sind sechs Atemschutzgeräte untergebracht, die bereits während der Fahrt zur Einsatzstelle angelegt werden können. Die Beladung enthält unter anderem eine Rettungsplattform für Lkw-Unfälle, Türöffnungswerkzeug, Schaumpistole, Schlauchkörbe für Wald- und Vegetationsbrände, Wassersauger, einen Notfallrucksack mit Defibrillator, Überdrucklüfter, eine akkubetriebene Schere und Spreizer, sowie Rettungszylinder mit Akkubetrieb. Außerdem einen Lichtmast, ein Sprungpolster und weitere Beleuchtungsgeräte. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 680.000 Euro.
Vorgängerfahrzeug hat 32 Jahre gehalten
Kommandant Thomas Jetter bedankte sich bei Bürgermeister Jan Hambach und dem Gemeinderat für die Zustimmung zur Anschaffung des neuen Fahrzeugs.
Bürgermeister Jan Hambach betonte, dass man für die Beschaffung fast 700.000 Euro in die Hand genommen hat. Mit Blick auf das alte und nun ausgemusterte Fahrzeug hegte er aber auch die Hoffnung, dass das neue Fahrzeug ebenfalls 32 Jahre seinen Dienst leisten kann.
Investition in die Sicherheit der Bürger
Der neue Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Oliver Semmler, überbrachte bei seiner ersten offiziellen Mission die Glückwünsche der Feuerwehren aus dem Landkreis. Gleichzeitig gratulierte er den Freibergern zu diesem Fahrzeug, denn es sei eine wichtige Investition in ihre Sicherheit.
Pfarrer Karl Böck, der im Jahr 1993 zur Feuerwehr kam, nahm zusammen mit Pfarrer Martin Burger von der Kirchengemeinde Freiberg-Heutingsheim die Fahrzeugweihe vor. Pfarrer Martin Burger sprach von einem Fahrzeug mit viel Technik an Bord. Und doch gehe es um Menschen, die Verantwortung übernehmen, und den Dienst am Menschen. Deshalb solle dieser Moment bewusst unter Gottes Segen stehen. Auch Pfarrer Karl Böck gratulierte und erklärte, dass es für eine Feuerwehr nicht selbstverständlich ist, Wert auf eine kirchliche Segnung ihres Fahrzeugs zu legen. (red)
