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Hackathon unter dem Titel Gedankenfreiheit: Schiller soll für Schüler attraktiver werden

Kooperationsprojekt verschiedener Partner im Internet – Hackathon unter dem Titel Gedankenfreiheit

Im Netz sollen Schüler neue Ideen rund um Schiller entwickeln.
Im Netz sollen Schüler neue Ideen rund um Schiller entwickeln.

Marbach. Schiller ist für viele Schüler heute nicht mehr präsent. Glaubt der Schillerverein Marbach und will deshalb Wege suchen, wie Schiller für junge Menschen wieder attraktiv und zugänglich gemacht werden kann. Mit einem Schiller-Projekt möchte der Verein die Themen Kreativität und Gedankenfreiheit in Auseinandersetzung mit Schiller, seinem Geburtshaus und dem städtischen Raum in Marbach und darüber hinaus erkunden.

In Kooperation zwischen dem Schillerverein, der Tobias-Mayer-Gemeinschaftsschule, der Uhlandschule, der PH Ludwigsburg und dem Staatlichen Lehrer-Seminar in Stuttgart soll eine Kreativitätswerkstatt entstehen, in der Schülerinnen und Schüler ihre eigene Kreativität entdecken und entwickeln können, erläutert Birger Laing, stellvertretender Vorsitzender des Schillervereins. Dabei gehe es jedoch nicht nur um Literatur, sondern um alle Lebensbereiche der Jugendlichen.

Der Schillerverein veranstaltet als coronagerechten „Startschuss“ für das Projekt vom 15. bis 19. Februar den Online-Hackathon #gedankenfreiheit. Während des Online-Hackathons soll beispielsweise erarbeitet werden, wie Schillers Geburtshaus für Jugendliche attraktiver gemacht werden kann oder was man in Hinblick auf digitale Kultur und zeitgemäße Bildung von und mit Computerspielen lernen kann. Der Hackathon findet online statt, eine Anmeldung ist noch bis 12. Februar möglich. Eine Übersicht zu den verschiedenen Themenfeldern, die während des Hackathons bearbeitet werden können, bietet die Webseite www.netzwerk-gedankenfreiheit.de.

Eine unabhängige Jury wählt nach dem Hackathon die besten Ideen und Lösungen aus, die danach weiterentwickelt und umgesetzt werden sollen.

Das Projekt wird geleitet von Daniel Autenrieth (Informatiker und Medienpädagoge) und Claudia Baumbusch (Kunsthistorikerin, Museumspädagogin) und vom Fonds Soziokultur sowie von der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten des deutschen Literaturarchivs Marbach (AliM) gefördert. (red)