Marbach. Mit ihrer fair gehandelten Stadtschokolade möchte die Fairtrade-Stadt Marbach nach eigenen Angaben ein Zeichen für den fairen Handel setzen. Am Samstag, 14. Februar, zwischen 9 und 12 Uhr kann die neue Schiller-Schokolade vor dem Rathaus probiert und gekauft werden. Die Ehrenamtlichen der Fairtrade-Steuerungsgruppe informieren zudem über den fairen Handel.
Schokolade für Brautpaare
Der Sortimentswechsel wurde laut Stadtverwaltung erforderlich, da die bisherige Sorte der Schiller-Schokolade „Weiße Himbeere“ von der Herstellerfirma Naturata AG aus dem Sortiment genommen wurde. Die weiße Schiller-Schokolade hatte viele Fans – rund 7.500 Tafeln wurden seit ihrer Einführung im Juli 2019 verkauft beziehungsweise bei verschiedenen städtischen Anlässen eingesetzt – so erhielten beispielsweise Marbacher Brautpaare eine Tafel nach der Trauung.
Bei Verkostungen im Vorfeld sei auch die neue Sorte „Kokosmilch“ der Firma Naturata AG sehr gut angekommen. Sie ist vegan, laktosefrei, mit fair gehandelten Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau und mit Kokosblütenzucker gesüßt.
Die Banderolen der Schiller-Schokolade werden von der Druckerei ISBA gGmbH in Balingen gefertigt, die Menschen mit Handicap beschäftigt. Erhältlich ist die fair gehandelte Schokolade im Antiquariat Friedrich, im Café Musenhof im Schiller-Nationalmuseum, Lädle, im Reformhaus Sieber und bei den Marbacher Weingärtnern.
Fairtrade-Stadt seit 2019
Die Kampagne „Fairbruary“ wurde von Fairtrade Deutschland initiiert – die Stadt Marbach beteiligt sich daran. Seit ihrer Auszeichnung als Fairtrade-Stadt im Jahr 2019 engagieren sich viele Akteure vor Ort für gerechtere globale Handelsbedingungen. „Unser Ziel ist es, für bewusste und solidarische Kaufentscheidungen zu sensibilisieren – wir können jeden Tag mit unserem Handeln etwas bewegen“, betont der Sprecher der Fairtrade-Steuerungsgruppe Jürgen Konzelmann. (red)
