Ludwigsburg. In Zusammenarbeit mit einem Unternehmen zur Schädlingsbekämpfung und den Anwohnern in den momentan betroffenen Gebieten laufen gezielte Maßnahmen zur Bekämpfung der Tiere in den Stadtteilen Oßweil und Sonnenberg, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.
Ameisen sind grundsätzlich nützliche Tiere. Nicht jedoch die große Drüsenameise (Tapinoma Magnum): Die invasive Art, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt, ist zwar für den Menschen gesundheitlich ungefährlich, kann jedoch durch ihren massenhaften Nestbau Schäden an der Infrastruktur und an Gebäuden verursachen. Ziel der städtischen Maßnahmen sei es deshalb, die Ausbreitung der Tiere einzudämmen sowie mögliche Beeinträchtigungen für Anwohner sowie für die öffentliche Infrastruktur zu reduzieren. „Die Bekämpfung erfolgt auf Grundlage fachlicher Bewertungen und umfasst verschiedene, speziell auf die Art abgestimmte Verfahren.“
Die Stadt beobachte die Entwicklung der Populationen kontinuierlich und stehe im engen Austausch mit den beauftragten Experten, heißt es weiter. Die Menschen in Ludwigsburg werden gebeten, Sichtungen größerer Ameisenkolonien über den städtischen Mängelmelder an die Stadtverwaltung zu melden und dabei die Kategorie „Schädlinge“ anzugeben. Der Mängelmelder kann im Browser oder auch als App genutzt werden – siehe: www.ludwigsburg.de/maengelmelder.
Weitere Informationen, etwa, woran diese spezielle Ameisenart zu erkennen ist, oder Tipps zu ihrer Bekämpfung, sind auf der städtischen Website unter www.ludwigsburg.de/druesenameise zu finden.




