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Treffpunkt
Ludwigsburger Scala startet jetzt mit dem „Club 21“ für junge Leute

Das Scala in Ludwigsburg. Archivfoto: Holm Wolschendorf
Das Scala in Ludwigsburg. Archivfoto: Holm Wolschendorf
Corona hat für junge Leute starke Einschnitte bedeutet: Es blieb nur der Treff am Akademiehof, teils mit Ärgernissen am Rande. Das Scala hat damals reagiert.

Ludwigsburg. Geschlossene Bars, geschlossene Discos – und mehrere hundert Menschen auf dem Akademiehof, die sich dort während der Coronapandemie in den Abendstunden aufhielten. Polizeieinsätze blieben nicht aus, weil es zu später Stunde nicht selten Ärger gab.

Wo sollten die Jugendlichen denn sonst hin? Auch unsere Zeitung hatte diese Frage aufgeworfen und zu einer Gesprächsrunde bei der LKZ eingeladen. Die Macher im Scala hatten sich ebenfalls Gedanken gemacht und präsentierten die Idee eines „Club 21“, bei dem sich junge Leute zwanglos in deren Räumen treffen können, ohne Konsumzwang.

Den Auftakt macht ein Actionfilm

Die Idee, die Scala-Geschäftsführer Edgar Lichtner damals vortrug, kann jetzt an den Start. Am Mittwoch, 1. Juni, 19 Uhr öffnet das Scala für den „Club 21“, gezeigt wird ein Actionfilm, der zusammen mit dem Jugendgemeinderat ausgesucht worden ist. Der Eintritt ist für Gäste zwischen 16 und 21, Getränke sollen zu günstigen Preisen angeboten werden – eben so, wie in einem Jugendclub.

Möglich ist auch einfach, sich dort zu treffen, an den kommenden Mittwochabenden jeweils mit verschiedenen Angeboten. Ein DJ wird auflegen, solche findet man auch unter den jungen Leuten. Mit der Tanz- und Theaterwerkstatt und der Filmakademie steht man in Kontakt. All das soll kein Muss sein, so die Idee der offenen Abende. Wer will, kann sich dort auch nur aufhalten und sich unterhalten. Wenn auch spät bewilligt, hat das Scala für das Projekt Fördergelder bekommen, die nächsten sieben Monate sind gesichert.