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Nachfolge von Siegfried Rapp
Ludwigsburgerin Ingrid Hönlinger wird Honorarkonsulin von Ecuador

Ingrid Hönlinger. Foto: privat
Ingrid Hönlinger. Foto: privat
Die Bundesregierung hat der Errichtung einer honorarkonsularischen Vertretung der Republik Ecuador in Ludwigsburg zugestimmt. Sie hat der Rechtsanwältin und früheren Bundestagsabgeordneten Ingrid Hönlinger das Exequatur als Honorarkonsulin erteilt.

Ludwigsburg. Der Konsularbezirk umfasst das Land Baden-Württemberg.

2013 war Hönlingers verstobener Ehemann Siegfried Rapp zum Honoarkonsul von Ecuador ernannt worden. Seither gibt es das Ecuadorianische Honorarkonsulat am Marktplatz. „Ich freue mich sehr, dass ich die eindrucksvolle und erfolgreiche konsularische Arbeit meines Mannes fortführen kann“, so Hönlinger. In der honorarkonsularischen Vertretung in Ludwigsburg können sie wichtige Formalitäten wohnortnah erledigen.

Diese Projekte gehen weiter

Auch das weitere Engagement in der Klimapartnerschaft zwischen Ludwigsburg und Ambato, die Honorarkonsul Siegfried Rapp initiiert hatte, ist ihr wichtig. Dazu gehört unter anderem das Projekt 1000 Bäume für Ambato – 100 Bienenweiden für Ludwigsburg, das die honorarkonsularische Vertretung gemeinsam mit der Deutsch-Ecuadorianische Gesellschaft voranbringt.

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Auch der Buen Vivir – Gutes Leben – Preis ist ein gemeinsames Projekt. Zusammen mit der Gemeinschaftsschule Innenstadt wurde im Juli dieses Jahres bereits zum zweiten Mal der Buen Vivir Preis mit einer naturnahen Woche im Markgröninger Leudelsbachtal und in der Schule durchgeführt. Das Landratsamt hat diese Initiative für ihren interkulturellen Naturerfahrungs- und Umweltbildungsworkshop mit dem Umweltpreis ausgezeichnet.

So viele Menschen leben in Ecuador

Ecuador ist eines der Länder mit der höchsten Artenvielfalt weltweit. Das Land besteht aus vier unterschiedlichen Regionen auf einer Fläche von etwa drei Vierteln der Fläche Deutschlands: den Anden, dem Amazonastiefland, der Küste und den Galapagosinseln. Im Land leben rund 18 Millionen Menschen zahlreicher unterschiedlicher Kulturen, 2 Millionen davon in der Hauptstadt Quito, die Weltkulturerbe ist.

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Ecuador hat als erstes Land weltweit das Buen Vivir, das Gute Leben, als Staatsziel in seiner Verfassung verankert. Aktuell wird das Land von politischen Morden und Straftaten aus dem Bereich der organisierten Kriminalität erschüttert. Große Hoffnungen richten sich auf die Präsidentschaftswahlen. Die Stichwahl findet am 15. Oktober statt. (red)