Freudenstadt. Serien-Entwicklerin Stefanie Ren hat schon von klein auf ein Faible für Horror- und Mystery-Geschichten gehabt. «Als Kind habe ich Stephen King gelesen», sagte die 39-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Mit ihrer Schwester habe sie «Poltergeist» geschaut und Mutproben gemeistert.
In der ARD Mediathek ist die Serie «House of Yang» zu sehen (Streamingstart 9. Oktober). Ren verantwortet alle sechs Folgen als Creatorin und Showrunnerin vom Buch bis zur Produktion (das Erste zeigt sie am 9. Oktober ab 23.55 Uhr). Die Geschichte um mehrere Generationen einer deutsch-chinesischen Familie handelt von mysteriösen Ereignissen in einem Haus im Schwarzwald.
Warum der Drehort kein Zufall ist
«Ich mag es, wenn Serien und Filme es schaffen, extrem starke Emotionen wie Grusel und Angst zu erzeugen», sagte Ren. «Wenn man das durchleben und danach aufatmen kann, weil man in den sicheren vier Wänden ist.»
Ren ist als Tochter einer Deutschen und eines Chinesen im Schwarzwald aufgewachsen. Die Serie hat biografische Bezüge. Und auch der Drehort ist kein Zufall: «Der Schwarzwald kann wunderschön, aber auch sehr gruselig sein. Gerade wenn man da als Jugendliche alleine unterwegs ist.»
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