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Wahl-Debatte
Özdemir attackiert AfD-Konkurrenten scharf in TV-Debatte

Vor der Landtagswahl: «Die Wahlarena» mit Spitzenkandidaten
Özdemir will die Villa Reitzenstein für die Grünen sichern. (Archivbild) Foto: Bernd Weißbrod
Spitzenkandidaten zur Landtagswahl in Baden-Württemberg
Zeichen stehen auf schwarz-grün: Die beiden Kontrahenten müssen vermutlich nach dem 8. März zusammenarbeiten. Foto: Marijan Murat
Cem Özdemir nennt seinen AfD-Konkurrenten in der TV-Debatte einen «Wolf im Schafspelz» und kritisiert dessen Haltung zu Russland. Was die Debatte sonst noch prägte.

Stuttgart. Mit scharfen Angriffen hat der Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir seinen AfD-Konkurrenten im Landtagswahlkampf, Markus Frohnmaier, in der SWR-Sendung «Die Wahlarena» attackiert. «Das ist ein Wolf im Schafspelz», sagte Özdemir. «Der hat so viel Kreide gegessen, dass es bald keine Kreide mehr gibt in Baden-Württemberg.» 

Er lasse sich in der Debatte von dem AfD-Politiker auch nicht das Wort abschneiden. «Bei Herrn Putin kann man mir das Wort abschneiden, hier Gott sei Dank nicht. Wir sind hier in der Freiheit», sagte Özdemir in Anspielung an die oft kritisierte Russlandnähe der AfD. 

Zuvor hatte Frohnmaier in einer Antwort auf eine Publikumsfrage harte Kritik an den vergangenen grün-schwarzen Koalitionsjahren geübt. In der Sendung «Die Wahlarena» stellten sich am Abend alle Spitzenkandidaten zur Landtagswahl den Fragen des Publikums. 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) tritt bei der Landtagswahl am 8. März nicht mehr an. Für die Grünen geht Özdemir ins Rennen, für die CDU Manuel Hagel. Die CDU lag in Umfragen zunächst mit Abstand vorne. In einer am Donnerstag von Infratest dimap im Auftrag der ARD veröffentlichten Umfrage verringerten die Grünen aber den Abstand auf die CDU bis auf einen Prozentpunkt.

© dpa-infocom, dpa:260226-930-741757/1