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Unterstützung geht weiter
„Hoffnung auf Frieden“: Benefizkonzert für Ukrainehilfe in Hohenhaslach

Die Ausführenden des Benefizkonzertes in der Hohenhaslacher Bergkirche: Der Kirchenchor „sing@Gott“, umrahmt von (vorne, von links): GAW-Projektleiter Ulrich Hirsch, Chorleiterin und Organistin Antonia Kämmerer, Sopranistin Susanne Schaaf, Violinist
Die Ausführenden des Benefizkonzertes in der Hohenhaslacher Bergkirche: Der Kirchenchor „sing@Gott“, umrahmt von (vorne, von links): GAW-Projektleiter Ulrich Hirsch, Chorleiterin und Organistin Antonia Kämmerer, Sopranistin Susanne Schaaf, Violinist Martin Stein und Kirchenrat Klaus Rieth. Foto: privat
Unter dem Motto „Hoffnung auf Frieden“ fand ein gut besuchtes Benefizkonzert zur Unterstützung der Ukrainehilfe in der Hohenhaslacher Bergkirche statt.

Sachsenheim. Die Verantwortlichen, Sopranistin Susanne Schaaf aus Sersheim und Chorleiterin Antonia Kämmerer aus Hohenhaslach, hatten in monatelanger Vorbereitung zusammen mit dem Hohenhaslacher Kirchenchor sing@Gott und Violinist Martin Stein aus Großsachsenheim ein sehr zu Herzen gehendes, sorgfältig thematisch am Frieden orientiertes Programm erarbeitet.

Werke von Mendelssohn-Bartholdy und Mozart

Unter anderem erklang in der Georgskirche „Verleih uns Frieden“ von Mendelssohn Bartholdy. Weitere Werke des Komponisten sang Susanne Schaaf. Neben ergänzenden Texten zum Thema Frieden und Geigenklängen von Martin Stein, konnten sich die Konzertbesucher auch über die Freimaurerkantate von Mozart freuen. Antonia Kämmerer begleitete den Chor und die Solisten an der Orgel.

Informationen über Hilfstransporte

Das Benefizkonzert bildete im Rahmen einer Serie von Veranstaltungen zum vierten Jahrestag des Kriegsbeginns gegen die Ukraine zugleich einen Abschluss und Höhepunkt der Gedenkfeiern. Mit Bildern und Informationen über die Hilfstransporte des Gustav-Adolf-Werkes (GAW) und die nach wie vor lebendigen Gemeinden in der Ukraine zeigte Projektleiter Ulrich Hirsch, wofür die beim Konzert gesammelten Spenden verwendet werden. Es kamen mehr als 2000 Euro an diesem Abend zusammen.

Depot für Lagerung von Hilfsgütern gesucht

Auch der für die Ukraine-Arbeit der Evangelischen Landeskirche zuständige Kirchenrat Klaus Rieth aus Lorch unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung einer kontinuierlichen Hilfe. Er bedankte sich bei den Veranstaltern für das gelungene Benefizkonzert.

Ulrich Hirsch informierte zudem über die nächsten geplanten Hilfstransporte und hoffte auf weitere Begleitung und Unterstützung. Besonders bat er um Hinweise für ein neues Zwischendepot, das dringend für die Lagerung von Hilfsgütern, vor allem Fahrrädern, gebraucht werde.

In der ungebrochenen Hilfsbereitschaft sieht Hirsch, getreu dem Motto des Konzertabends, sowohl in der Ukraine, als auch hierzulande „Hoffnung auf Frieden“. (red)