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Sanierung am Mittwoch gestartet
Stadt erwartet keine Einschränkungen durch Feuer in Kornwestheimer Schule

Äußerlich ist von den Bränden in dem Gebäudetrakt kaum etwas zu sehen.
Äußerlich ist von den Bränden in dem Gebäudetrakt kaum etwas zu sehen. Foto: Julia Schweizer
Das von der Brandstiftung betroffene Gebäude der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule wird nun gereinigt und saniert. Ziel ist ein regulärer Betrieb ab Montag.

Kornwestheim. Nach den ersten Ermittlungen und der Spurensuche hat die Polizei den am Samstag durch mehrere Feuer beschädigten Gebäudeteil der Philipp-Matthäus-Hahn-Gemeinschaftsschule wieder freigegeben. Seit Mittwoch könne sich deshalb eine Fachfirma um die Sanierung kümmern, wie die Stadtverwaltung mitteilte, zuvor hatten sich Mitarbeiter des zuständigen Fachbereichs einen Eindruck verschaffen können.

Betroffen von den Reinigungs- und Sanierungsarbeiten ist in erster Linie das zweite Obergeschoss, in dem sich die Brandherde und vor allem der Bücherraum befanden, der gänzlich ausbrannte. Zerstört worden seien damit auch in erster Linie zahlreiche Lehrbücher, die kurzfristig ersetzt werden. Der Schaden beläuft sich einer ersten Schätzung zufolge auf 200.000 Euro, die genaue Summe werde erst im Lauf der Arbeiten feststehen.

So geht es weiter

Ziel ist es, mindestens zwei der dortigen fünf Klassenräume bis Montag, dem ersten Tag nach den Faschingsferien, wieder zur Verfügung stellen zu können. Die Klassen, deren Räume noch nicht fertig werden, sollen bis zum Abschluss der Arbeiten in anderen Räumen der Schule untergebracht werden, so die Verwaltung weiter.

Der Betrieb kann laut aktueller Einschätzung am Montag regulär wieder aufgenommen werden. Die Schüler sollen dann sogleich vom Leitungsteam mitsamt der Schulsozialarbeiterin, Vertretern der Stadtverwaltung und der Polizei gemeinsam informiert werden und die Möglichkeit haben, ihre Fragen zu stellen.

Für Polizei, Feuerwehr und Stadt war kurz nach dem Einsatz, der am Samstag gegen 21.30 Uhr begann, klar, dass die Brände gelegt worden waren. Die Verwaltung hat deshalb eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro ausgesetzt, Hinweise an die Polizei unter (0800) 1100225 oder hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de.