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Neue Infotafeln
Was das Naturschutzgebiet „Gerlinger Heide“ besonders macht

Ulrike Möck vom Regierungspräsidium Stuttgart und Gerlingens Bürgermeister Dirk Östringer enthüllen eine der neuen Infotafeln auf der Gerlinger Heide.
Ulrike Möck vom Regierungspräsidium Stuttgart und Gerlingens Bürgermeister Dirk Östringer enthüllen eine der neuen Infotafeln auf der Gerlinger Heide. Foto: privat
Das Naturschutzgebiet „Gerlinger Heide“ ist eine der wenigen Wacholderheiden im Landkreis. Das Gebiet wurde jetzt mit neuen Infotafeln versehen.

Gerlingen. Die neuen Tafeln informieren über die Besonderheiten des Gebiets sowie über die Tier- und Pflanzenarten und zeigen, wie der Schutz des sensiblen Lebensraums gestärkt werden kann, der seit 35 Jahren Naturschutzgebiet ist.

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die neuen Tafeln gestalten lassen und gemeinsam mit der Stadt Gerlingen aufgestellt. Die bisherigen Tafeln stammten noch aus den 1990er-Jahren und entsprachen nicht dem aktuellen Stand.

Verhaltensregeln zum Schutz von Tieren und Pflanzen

Ulrike Möck, Referatsleiterin im Regierungspräsidium Stuttgart, erklärte bei der Enthüllung: „Die großformatigen Schautafeln informieren über die Besonderheiten des Naturschutzgebiets und laden dazu ein, die Gerlinger Heide bewusst zu erleben.“ Gleichzeitig vermittelten sie Verhaltensregeln, die zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt notwendig seien.

Gerlingens Bürgermeister Dirk Oestringer betonte: „Die gute Erreichbarkeit, die schöne Aussicht und die attraktiven Spazierwege machen die Gerlinger Heide zu einem beliebten Naherholungs

gebiet. Der hohe Besucherdruck führt jedoch auch zu Schäden an der Natur. Umso wichtiger ist es, Besucherinnen und Besucher über die Schutzwürdigkeit des Gebiets zu informieren und für

einen respektvollen Umgang mit der Flora und Fauna zu sensibilisieren.“

Durch Schafe beweidet

Die Besucher erfahren zum Beispiel, warum eine der letzten Wacholderheiden des Landkreises Ludwigsburg unter Naturschutz gestellt wurde, dass die Eigenart des Gebiets maßgeblich durch Schafbeweidung erhalten wird und welche besonderen Pflanzen und Tiere es hier gibt. (red)