Ditzingen. Der Vorstand des Trumpf-Konzerns hat am Dienstag auf dem Campus in Ditzingen einen neuen Park eröffnet. Auf beinahe 15.000 Quadratmetern soll die Parkfläche den Mitarbeitern Raum für Begegnung und Austausch bieten, erläutert das Unternehmen in einer Mitteilung. Die neue Grünanlage entstand seit Februar direkt an der Gerlinger Straße auf dem Gelände zweier ehemaligen Produktionshallen sowie des früheren Kundenzentrums. Für die Entwicklung der Fläche hat Trumpf einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag in die Hand genommen und daraus einen Aufenthaltsort für die rund 5.500 Mitarbeiter am Stammhaus geschaffen. Wermutstropfen für Bewohner der Region: Der Park ist nicht öffentlich zugänglich.
Standort wird attraktiver
„Der Park steigert die Attraktivität unseres Standorts in Ditzingen. Wir sind bei Trumpf davon überzeugt, dass eine gute Arbeitsumgebung mehr braucht als moderne Gebäude. Sie braucht auch Orte, an denen Menschen zusammenkommen und sich über Ideen austauschen können. Genau dafür ist dieser Park gedacht“, sagt Nicola Leibinger-Kammüller, Vorstandsvorsitzende von Trumpf.
Ort für Begegnung und Austausch
Die Parkgestaltung orientiert sich der Mitteilung zufolge an einem Landschaftspark. Geschwungene Wege verbinden die Johann-Maus-Straße, den Leibinger-Steg und den Berthold-Leibinger-Platz. Nahezu 50 Bäume aus elf Baumarten, rund 600 Quadratmeter Blüh- und Staudenflächen sowie etwa 12.000 Quadratmeter Wiesen prägen das neue Areal und schaffen ökologische Vielfalt. Dazu gehören unter anderem Blaseneschen und Tulpenbäume sowie Graslilien, Bergminze oder Salbei. Die vollständige Begrünung der Parklandschaft soll im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein.
Park trifft auf Photovoltaik
Auch zu den Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens soll der Park beitragen. Bis 2030 will Trumpf die CO2-Emissionen an seinen Standorten im Vergleich zum Basisjahr 2019 um 55 Prozent senken, bis 2040 um 95 Prozent. Zu den bereits bestehenden Photovoltaikflächen auf den Gebäudedächern hat Trumpf im Park deshalb eine weitere Photovoltaikanlage mit 800 Modulen installiert. Sie erzeugt Strom für den Eigenverbrauch am Standort. Ihre Leistung von 500 Megawattstunden entspricht ungefähr dem Bedarf von 120 Einfamilienhäusern.
„Großer Wirbel“ im Mittelpunkt
Im Zentrum des Parks steht zudem die Skulptur „Großer Wirbel“ der Künstlerin Angelika Summa. Das Kunstwerk ist 3,10 Meter hoch, hat einen Durchmesser von 3,60 Meter und wiegt 2,6 Tonnen. Auch von der Gerlinger Straße aus ist es für Passanten gut sichtbar. Verarbeitet wurden laut Mitteilung Stahlprofile, die an die Geschichte des Ortes erinnern. Je nach Perspektive verändert sich das Erscheinungsbild des Kunstwerks und lädt dazu ein, es immer wieder neu zu entdecken.
