Gerlingen/Leonberg. Nicht nur der Engelbergtunnel wird derzeit saniert, sondern etappenweise auch die Fahrbahnen südlich des von täglich bis zu 140.000 Fahrzeugen genutzten Bauwerks. Die Arbeiten dort, rund um das Leonberger Dreieck, werden in den nächsten Tagen fortgesetzt. Vom 1. Oktober an kommt es deshalb zu zusätzlichen Einschränkungen, unter anderem auch auf der A81.
Ein-/Ausfahrt Leonberg-Ost gesperrt
Zunächst wird wegen Arbeiten auf der Nebenfahrbahn der A8 in Fahrtrichtung Karlsruhe und an der Anschlussstelle Leonberg-Ost diese von Donnerstag, 20 Uhr, bis 7. Oktober, 5 Uhr, voll gesperrt. Zusätzlich wird in den Nächten jeweils von 21 bis 5 Uhr die Überleitung von der A8 aus Richtung Karlsruhe auf die A81 und in den Engelbergtunnel gesperrt.
Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Karlsruhe kommend die A8 verlassen möchten, fahren über die Anschlussstelle Leonberg-West sowie die Südrandstraße. Und wer während der nächtlichen Sperrungen der Überleitung auf die A81 in Fahrtrichtung Würzburg will, wird ab der Anschlussstelle Leonberg-West über Leonberg und Ditzingen geführt.
Maßnahmen im Engelbergtunnel
Vom 2. auf den 3. Oktober sowie vom 3. auf den 4. Oktober, jeweils von 22 bis 10 Uhr, werden im Engelbergtunnel Inbetriebnahmen durchgeführt. Hierfür muss der Tunnel in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Während der Arbeiten kann es zu akustischen Signalen kommen.
Verkehrsteilnehmer auf der A81 aus Richtung Würzburg werden in diesen Nächten ab der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach über Ditzingen und Leonberg geführt.
Schlussspurt bei Sanierung
Um welche „Inbetriebnahmen“ es genau geht, teilte die Autobahn GmbH auf Anfrage bis Redaktionsschluss nicht mit. Laut den jüngsten Angaben sollte sich die Sanierung der Tunnelröhren aber nach mehr als sechs Jahren auf der Zielgeraden befinden, nachdem zuerst Corona, mangelhafte Stahlteile aus der Ukraine und der Kriegsausbruch den Zeitplan immer wieder um Monate nach hinten verschoben hatten.
Zuletzt sorgte der schwere Lkw-Brand von Anfang März dafür, dass von einer Fertigstellung diesen Herbst statt von Sommer die Rede war. Die massiven Schäden an der Wand und der Technik galten noch im August nicht behoben, die Gesamtkosten von rund 130 Millionen Euro würden aber nicht beeinflusst, hieß es damals.



