Kreis Ludwigsburg. Die Freigabe erfolgt einer Pressemitteilung der Autobahn GmbH zufolge im Laufe des Vormittags.
Diese Schäden wurden bislang repariert
Die Mitarbeiter der GmbH konnten demnach in den letzten Wochen wesentliche Brandschäden reparieren und die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitseinrichtungen erneuern. Unter anderem wurden sogenannte Linienbrandmeldekabel instandgesetzt, die neu eingebauten Sensoren getestet und die Kameras neu ausgerichtet. So sei es möglich, in einem weiteren Schritt zumindest eine zweite Fahrspur zu öffnen.
„Dies soll dazu beitragen, dass die derzeitigen Staus bei der Einfädelung vor dem Tunnelportal geringer werden und damit auch die Unfallgefahr in diesem Bereich sinkt. Die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 40 km/h im Brandbereich muss weiterhin bestehen bleiben“, teilt die Gesellschaft außerdem mit.
Täglich bis zu 140.000 Fahrzeuge im Tunnel
Seit der Öffnung der ersten Röhre nach dem Brand eines Lkw-Anhängers bilden sich regelmäßig lange Staus vor dem Tunnel, weil der Verkehr von drei Spuren auf eine Fahrbahn muss.
Der Engelbergtunnel gehört zu den am meisten frequentierten Tunneln der Bundesrepublik. Täglich passieren ihn bis zu 140.000 Fahrzeuge.
Die Öffnung der zweiten Röhre gilt als Zwischenschritt. Ziel sei es, auch den dritten Fahrstreifen in der Weströhre so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen. Doch dazu sei die Installation weiterer Technik notwendig, insbesondere die Wiederherstellung der Beleuchtung. Zum derzeitigen Zeitpunkt könne nicht seriös gesagt werden, wann das der Fall sein wird. Es fehlen weiter entsprechende Ersatzteile, heißt es in der Pressemitteilung.
Auch die Wiederinbetriebnahme des übergeleiteten Fahrstreifens (von Karlsruhe kommend in Fahrtrichtung Heilbronn in der Weströhre) sei auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. „Hier hat sich bei den Reparaturarbeiten an den Abluftlüftern gezeigt, dass der Schaden höher und die notwendigen Reparaturen deutlich umfangreicher sind als ursprünglich angenommen. Das bedeutet, dass bei nächtlichen Sperrungen der Oströhre zur Weiterführung der eigentlichen Sanierungsarbeiten der Umleitungsverkehr durch das nachgeordnete Straßennetz geführt werden muss.“
Die Autobahn GmbH kann auch weiterhin keine Aussage zur Schadenssumme machen. (red)



